Flugreise nach Georgien

Unterwegs im Kaukasus – sonniges Georgien

Der Kaukasus spielte als Bindeglied zwischen Europa und Asien schon immer eine bedeutende Rolle. Hier treffen sich Orient und Okzident, Christentum und Islam. „Die Kaukasier“ sind eigentlich 50 verschiedene Völker, fast alle mit einer eigenen Sprache. Dazu kommt eine der schönsten Berglandschaften der Welt, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat. Georgien ist einer der ältesten christlichen Staaten der Welt. Die altehrwürdigen Klöster und Kirchen legen davon beredtes Zeugnis ab. Über 4000 historische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten aus mehr als drei Jahrtausenden zählen zum Kulturerbe Georgiens. Viele Sehenswürdigkeiten liegen in landschaftlich reizvoller Umgebung. Georgien besitzt eine der ältesten Weinbautraditionen der Welt und gilt als Mutterland des Weinbaus. Georgischer Wein wurde bereits in antiken griechischen Sagen erwähnt.
Wir bieten Ihnen an, zusammen mit uns die Schätze des Kaukasus auf unserer Reise zu entdecken!

Reiseverlauf: Tbilissi – Sighnaghi – Telawi - Tbilissi – Mzcheta - Gudauri – Gori - Kutaissi - Batumi

Reiseverlauf

Reisedauer: 9 Tage
Nächster Reisetermin: Ende Mai - Anfang Juni 2019

1. Tag: Samstag, Abflug Flughafen Frankfurt nach Tbilissi

Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Zimmerbezug. Kein Abendessen. Übernachtung in Tbilissi.

2. Tag: Sonntag, Stadtbesichtigung Tbilissi

Tbilissi
Tbilissi

Durch Tiflis führte einst die legendäre Seidenstrasse. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt sehen wir u. a. die älteste Antschischati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der hl. Nino aufbewahrt wird und die Metechi Kirche der georgischen Könige aus dem 12. Jahrhundert. Ebenfalls sehenswert sind das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali und Narikala – Hauptfestung der Stadt aus dem 4. Jh. n. Chr., zu der wir mit der Seilbahn fahren. Von hier öffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf Kura-Fluss, die Altstadt und die Umgebung von Tbilissi. Wir besuchen das Badeviertel von Abanotubani, das für seine Schwefelbäder bekannt ist. Tbilissi wurde nach diesen heißen Schwefelquellen benannt. Besuch des Nationalmuseums, in dem wir die Schatzkammer aus der Zeit der Antike sehen.
Ein Bummel auf dem Rustaveli-Boulevard mit dem Opern-Theater, Parlamentsgebäude, Kunstgalerie und zahlreichen Geschäften rundet die Bekanntschaft mit der georgischen Hauptstadt ab. Abendessen in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung in Tbilissi.


3. Tag: Montag, Tbilissi – David Garedschi – Sighnaghi (ca. 300 km)

Signaghi
Signaghi

Ausflug in die Kachetien, die östlich von Tbilissi liegt und bedeutendes Weinanbaugebiet Georgiens ist. Diese Provinz hat eine alte Geschichte sowie hunderte historische und architektonische Denkmäler. Wir fahren durch die wunderschöne Steppenlandschaft zum David Garedshi Höhlenkloster aus dem 6. Jahrhundert, das eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Georgiens ist.
Bevor wir nach Sighnaghi fahren, besuchen wir das Kloster der Heiligen Nino in Bodbe, dessen Ursprung bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. In diesem Kloster soll der Legende nach die Hl. Nino begraben sein, die das Christentum nach Georgien brachte. Bei einem Spaziergang durch die kleine Stadt Sighnaghi, genannt als Stadt der Liebe, genießen wir den Blick auf das malerische Alasani-Tal und Kaukasus. Übernachtung in Sighnaghi. Zimmerbezug und Abendessen.

Hinweis: Festes Schuhwerk wird empfohlen!


4. Tag: Dienstag, Sighnaghi – Gremi – Telawi – Tbilissi (ca. 300 km)

Gremi
Gremi

Nach dem Frühstück Fahrt nach Gremi. Gremi war die Hauptstadt Kachetiens im XVI. Jh. und einer der wichtigsten Orte auf der Seidenstraße. Die Ruinen der alten Karawansarej sind noch erhalten geblieben.
Außerdem ist in Gremi der Architekturkomplex mit der Alawerdi-Kathedrale aus dem 11. Jh. zu sehen. Fahrt ins Dorf Tsinandali und Besuch der ehemaligen Sommerresidenz, des Parks und der alten Weinkellerei der adligen Familie Tschawtschawadse. Alexander Tschawtschawadse gilt als Begründer einer nationalen Romantik. Er war Dichter, georgischer Militär und Fürst von Kachetien. Sein Haus war der Ort des Unterhaltens der ausländischen und georgischen Künstler und Adligen. Einen Mittagsimbiss mit Brot, Wein und Gesang werden wir bei einer georgischen Familie einnehmen. Anschließend Fahrt nach Telawi, wo wir das historische Zentrum der Stadt mit dem Standbild und dem Palast des georgischen Königs Erekle des II. anschauen.
Rückkehr nach Tbilissi. Abendessen in einem lokalen Restaurant. Übernachtung in Tbilissi.


5. Tag: Mittwoch, Tbilissi – Mzcheta – Kazbegi – Gudauri (ca. 230 km)

Kazbegi Gergeti Kirche
Kazbegi Gergeti Kirche

Fahrt nach Mzcheta, der alten Hauptstadt von Georgien, die zweitausend Jahre v. Chr. gegründet wurde. Hier wurde Anfang des 4. Jahrhunderts auch das Christentum als Staatsreligion eingeführt. Die Stadt und ihre architektonischen Bauwerke sind UNESCO-Weltkulturerbe.
Besichtigung der Dschwari-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, der ältesten Kreuzkuppelkirche des Landes und der Swetizchoweli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. In der Kathedrale, lange Zeit Grablege der georgischen Könige, soll sich das Gewand von Christi befinden.
Entlang des Aragwi-Flusses fahren wir auf der Georgischen Heerstraße und erreichen die Festung Ananuri oberhalb des Shinwali-Stausees. Weiterfahrt in eine kleine Ortschaft Kazbegi, umgeben von hohen Gipfeln, unter denen der Gletscher Kasbeg mit 5047 m der höchste ist. Die Region gilt als eine der spektakulärsten Gegenden für Wanderer und Bergsteiger im Kaukasus. Mit lokalen Geländewagen geht es zu der auf 2170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeitskirche (Sameba-Kirche). Sie stammt aus dem 14. Jh., besitzt viele georgische Ornamente und ist ein Wahrzeichen Georgiens. Abendessen und Übernachtung in Gudauri.


6. Tag: Donnerstag, Gudauri – Gori – Uplisziche – Kutaissi (ca. 360 km)

Uplisziche
Uplisziche

Fahrt über die georgische Heerstraße nach Gori, Geburtsort von Josef Stalin. Möglichkeit zur Besichtigung des Stalin-Museums. Unweit liegt auf einem Felsenplateau am Fluss Mtkvari die uralte Höhlenstadt Uplisziche. Noch heute kann man die Stadtstruktur mit verschiedenen Palästen und einem Theater erkennen. Nach der Besichtigung der Höhlenstadt fahren wir in die Kolchische Tiefebene, das Land des legendären Goldenen Vlieses nach Kutaisi, zweitgrößte Stadt Georgiens.
Abendessen und Übernachtung in Kutaissi.

Hinweis: Festes Schuhwerk wird empfohlen!


7. Tag: Freitag, Kutaissi – Batumi (ca. 230 km)

Stadtrundgang in Kutaissi. Kutaissi wurde in der Argonautenzeit (13.-12. Jahrhundert v. Chr.) gegründet und war die Hauptstadt des alten Kolchis und später die Hauptstadt Westgeorgiens.
Unweit von Kutaissi liegt die Klosteranlage Gelati (UNESCO-Weltkulturerbe), die im 12. Jh. von König David gegründet wurde. Hier errichtete er eine Akademie, was die Stadt zu einem bedeutenden Bildungszentrum in Georgien machte. Im Kloster sind die bedeutendsten Könige Georgiens begraben. Besuch der Bagrati-Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe). Möglichkeit zu einer Bootsfahrt in der Prometheus Kalksteinhöhle, die 100 m u.d. Meeresspiegel liegt.
Nach einem Bummel auf dem Bauernmarkt fahren wir nach Adsharien zur Schwarzmeerküste in die Stadt Batumi. Abendessen und Übernachtung in Batumi.


8. Tag: Samstag, Batumi – Gonio Festung – Botanischer Garten

Fahrt in die Stadt Gonio, die eine wichtige Rolle als strategischer Punkt zwischen Westen und dem Kaukasus spielte. Aus römischer Zeit sind bis heute noch die gepflasterten Strassen und die Wasserleitungssysteme zu bewundern. Wir besuchen die spätrömische Festung Gonio, deren Geschichte mit der Argonautensage verbunden ist. Rückkeht nach Batumi und Besuch des Botanischen Gartens.
Im Botanischen Garten sehen wir über 5000 Pflanzen aus der ganzen Welt. Batumi ist ein Urlaubsort. Entlang des palmengesäumten Strandboulevards laden dutzende Cafes zum Ausruhen ein. Abendessen im georgischen Restaurant. Übernachtung in Batumi.


9. Tag: Sonntag, Rückflug

Frühstück. Besichtigung der georgischen Cognac-Fabrik. Falls die Zeit bleibt, ist ein Bummel auf dem Flohmarkt vorgesehen. Nach dem Mittagessen Transfer zum Flughafen. Rückflug am späten Nachmittag von Batumi nach Frankfurt.

Detailliertes Programm und Preise auf Anfrage!
Ansprechpartner: Frau Kajzer Janna